Mehrkämpfer überragen in Halle

15.01.2020 | aht

Bei den Offenen Mitteldeutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathletik im anhaltinischen Halle an der Saale stellten Jonas Lessig, Lukas Kussmann, Toni Kretzschmer, Antonia Koerth und Jessica Eidner – allesamt Athleten der SF Neukieritzsch – wiederum ihre Leistungsstärke unter Beweis.

So schaffte es in der MJU20 Jonas Lessig in allen angetretenen 7 Disziplinen neue persönliche Bestleistungen aufzustellen.
Über 60 m verbesserte er sich mit 8,03 s um 0,27 s.
Gleich 4 cm mehr gelangen Jonas im Weitsprung, wo er auf 5,77 m kam.
Auch mit seinem Kugelstoßresultat von 11,10 m stellte er seine eigene Bestweite ein.
1 cm höher sprang der hoffnungsvolle Nachwuchsathlet mit 1,76 m im Hochsprung.
Die 60 m Hürden absolvierte er in 9,97 s und war somit um 0,11 s schneller.
Und ganze sagenhafte 60 cm mehr erzielte Jonas mit seinem Stabhochsprungergebnis von 2,80 m. Dazu verbesserte er sich um mehr als 17 Sekunden über 1.000 m, wo er in 3:07,08 min die Ziellinie überquerte.
Damit konnte sich Jonas zwischen 2 Athleten des SV Halle platzieren und sich mit neuer persönlicher Bestleistung von 3.686 Punkten – einer Verbesserung von sage und schreibe über 1.000 Punkten und gleichzeitig ein neuer Hallenkreisrekord – verdient die Silbermedaille erkämpfen.

Bei den Männer rangen Lukas Kussmann und Toni Kretzschmar um bestmögliche Leistungen bzw. Platzierungen.

Lukas absolvierte hier einen äußerst starken Mehrkampf. Auch er hatte neue persönliche Bestleistungen im Weitsprung, Stabhochsprung sowie im 1.000 m Lauf vorzuweisen und durfte sich somit hinter Lennart Zimmermann vom SV Halle mit 3.816 Punkten – einer persönlichen Verbesserung um gut 600 Punkte – über die Silbermedaille freuen.

Toni schlug sich ebenfalls achtbar, vor allem mit seinen 11,70 m im Kugelstoßen sowie mit seinen 3,20 m im Stabhochsprung. Mit 3.194 Punkten, womit er seine eigene Bestleistung um 362 Punkte übertrumpfte, sicherte er sich Bronze.

In der WJU18 vertrat Antonia Koerth die SFN-Farben und auch sie absolvierte einen Super-Fünfkampf.
Hervorragend ihre 60 m Hürden in 9,65 s. Im Hochsprung blieb sie mit dann mit 1,40 m leicht unter ihren Möglichkeiten. Es folgten gute 10,24 m im Kugelstoßen sowie sehr starke 5,32 m im Weitsprung.
Über 800 m wuchs Antonia dann noch einmal über sich hinaus. Hier verbesserte sie ihre eigene Bestzeit um über 7 Sekunden auf 2:40,32 min.
Am Ende durfte sie mit 3.053 Punkten die Bronzemedaille entgegennehmen.
Gold ging an die amtierende Deutsche Meisterin Serina Riedel vom TSV Zeulenroda, die 3.806 Punkte erreichte. Silber gewann Antonia Oberauer vom Dresdner SC 1898 mit 3.361 Punkten.
Antonia selbst verbesserte hier ihren eigenen Bestwert um 658 Punkte sowie den Hallenkreisrekord von Katja Eitler vom TSV Kitzscher aus dem Jahre 2000 um 185 Punkte.

Außerhalb des Mehrkampfes war noch Jessica Eidner am Start. Sie wurde im Diskuswerfen der WJU20 mit 28,20 m Vierte.

Mit diesen Resultaten konnte Werner Kargel, langjähriger erfolgreicher Trainer bei den Leichtathleten der SF Neukieritzsch, hochzufrieden sein, belegten doch die Neukieritzscher in der Medaillenwertung dieser Meisterschaften hinter dem Gastgeber SV Halle und immerhin noch vor den Athleten des Dresdner SC 1898 einen beachtenswerten zweiten Platz.

Dazu kann man die Athleten nur beglückwünschen.

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