MDM in Halle

18.05.2022 | aht

Wahnsinns-Zehnkampf von Lukas Kussmann

Zwei Starter aus den Reihen der Sportfreunde Neukieritzsch gingen bei den mitteldeutschen Meisterschaften im anhaltinischen Halle an der Saale an den Start.
Maike Dietzschold und Lukas Kussmann vertraten die Vereinsfarben hervorragend.

Ausgetragen wurden die wohl anspruchvollsten Wettbewerbe überhaupt – der Zehnkampf bei den Männern und der Siebenkampf bei den Frauen.

Sehr gut geschlagen hat sich an der Saale Maike Dietzschold aus Groitzsch.

Sie absolvierte die 100 m Hürden in 16,29 s, für sie eine neue persönliche Bestleistung. Damit lag sie zunächst auf Rang 6.

Im Hochsprung erzielte sie 1,52 m, für die Groitzscherin erneut eine neue Bestleistung.

Gleiches gelang ihr mit 8,32 m im Kugelstoßen.

Die 4. Bestleistung dieses Wettkampftages stellte die Groitzscherin dann über 100 m auf. Hier lief sie 13,26 s.

Der zweite Wettkampftag begann für sie mit 4,91 m im Weitsprung. Ebenfalls eine sehr gute Leistung.

In ihrer „Zitterdisziplin“ Speerwerfen kam Maike nur auf 16,10 m.
Zum Abschluss des Siebenkampfes ging es für alle Teilnehmerinnen auf die eher ungeliebte 800 m Strecke. Maike lief ein starkes Rennen und wurde hier Zweite in 2:39,58 min.

Letztlich beendete sie ihren Siebenkampf mit insgesamt 3.798 Punkten, was ihr den fünften Platz in der WJU18 einbrachte.

Bei Lukas Kussmann zeigte sich einmal mehr die unglaubliche Vielseitigkeit, mit der er seinen Mehrkampf absolvierte.

Er startete über 100 m in 11,45 s und wurde damit Dritter.

Eine neue Bestleistung stellte Lukas im Weitsprung mit 6,18 m auf und konnte damit den dritten Rang weiterhin verteidigen.

Mit seinem Kugelstoßresultat von 12,36 m gelang es ihm, auf den 2. Platz vorzurücken.

Im Hochsprung sprang er solide 1,72 m.

Zum Abschluss des ersten Tages glänzte der Lobstädter über 400 m mit 51,50 s – wiederum eine neue persönliche Bestleistung. Mit dieser Zeit war er in dieser Disziplin der Schnellste.

Tag 2 startete für ihn mit den 110 m Hürden, die er in 18,52 s absolvierte.

Mit 38,23 m konnte Lukas dann das Diskuswerfen zu seinen Gunsten entscheiden.

Stabhochsprung zählt nicht unbedingt zu den Lieblingsdisziplinen, dennoch konnte er mit 2,80 m Bestleistung springen. Stark präsentierte sich Lukas im Speerwerfen mit 53,16 m, wo er seine Bestweite gleich um über 2,5 Meter verbesserte.

Auch für ihn hieß es am Ende, sich über 1.500 m zu schinden.

Mit 4:49,58 min lief Lukas eine neue Bestzeit.

Seinen Zehnkampf beendete er mit beachtlichen 5.993 Punkten. Damit verbesserte er seinen eigenen Vereinsrekord um über 200 Punkte.
Damit erkämpfte sich Lukas verdientermaßen den mitteldeutschen Meistertitel bei den Männern.

Leider“ fehlten ihm nur 1,05 s über 1.500 m „bis zur Schallmauer von 6.000 Punkten“.
Das wird mit Sicherheit sein Ziel für die Zukunft sein.

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